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Regierung stimmt zu: Das sind die Kernpunkte des nächsten Doppelhaushalts

    Regierung stimmt zu: Das sind die Kernpunkte des nächsten Doppelhaushalts

    Es war keine leichte Geburt, der Doppelhaushalt 2027–28, auf den sich die Dreierkoalition am Montagabend grundsätzlich geeinigt hatte. Hauptgrund dafür war die durch den Iran-Krieg verschärfte internationale Lage, die für neue Turbulenzen auf den globalen Energiemärkten sorgt. In einer schriftlichen Stellungnahme von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Ballering und dem Außenminister (ÖVP) heißt es: „Gerade in einer Zeit, in der die äußeren Umstände verwirrend, unsicher und schwer beeinflussbar sind, ist es besonders wichtig, Verantwortung zu übernehmen und im eigenen Einflussbereich klare Weichen zu stellen.“ (Neos) Montagabend.

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    Die Regierung will Spielraum für aggressive Maßnahmen

    Insbesondere wurden folgende Eckpunkte vereinbart: Bezogen auf den kumulierten Beitrag, also das reine Einsparvolumen, ist im Jahr 2028 eine Gesamteinsparsumme von rund 2,5 Milliarden Euro geplant. Dabei sind sowohl ausgaben- als auch einnahmenseitige Maßnahmen enthalten. Darüber hinaus wird die weitere Integration vorangetrieben, um zusätzliche Mittel in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro in den Bereichen Arbeitsmarkt, Pflege und Grundbildung investieren zu können. Insgesamt beträgt das Konsolidierungsvolumen 5,1 Milliarden Euro.

    Dabei geht es vor allem darum, den Faktor Arbeit zu entlasten: Für 2028 ist geplant, die Lohnnebenkosten um ein Prozent auf 2,7 Prozent zu senken. Die Gegenfinanzierung erfolgt aus den nachhaltigen Strukturmaßnahmen des Unternehmenssektors selbst sowie der Sanierung und beträgt jährlich rund 2 Milliarden Euro. Insgesamt ergibt sich ein Gesamtvolumen von mehr als 5 Milliarden Euro und damit ein ausgewogener Mix aus anhaltender Haushaltsdisziplin und zukunftsorientierten Investitionen.

    Erneute Kürzung der Rente

    Inhaltlich zeichnet sich ab, dass – wie in diesem Jahr – nicht alle Renten vollständig an die Inflation angepasst werden; Auch die Mittel für Familien könnten gekürzt werden, und zwar steiler als in Europa. Sicher ist, dass der Zuschuss aus dem Familienlastenausgleichsfonds, der aus den Lohnmehrausgaben finanziert wird, künftig teilweise aus dem Haushalt finanziert wird. Bestehende Sonderabgaben für Banken und Energieunternehmen werden voraussichtlich verlängert. In letzter Zeit mehren sich die Hinweise darauf, dass die Unternehmenssteuern auch für große Unternehmen steigen könnten.

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    Mit der Einigung in zentralen Fragen beginnt nun die harte Arbeit für die einzelnen Minister. In den kommenden Tagen und Wochen beginnen detaillierte Verhandlungen darüber, wie viel die einzelnen Abteilungen einsparen müssen und wo möglicherweise mehr Geld verfügbar ist. Die Haushaltsrede von Finanzminister Markus Marterbauer ist für den 10. Juni geplant.

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