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Beim Presseessen: Debatte nach den Schüssen: War das Sicherheitskonzept für die US-Führung ausreichend?

    Beim Presseessen: Debatte nach den Schüssen: War das Sicherheitskonzept für die US-Führung ausreichend?

    Der Anschlag auf eine Gala in Washington, D.C. mit Präsident Donald Trump und mehreren Regierungsvertretern hat in den USA eine Debatte über das Sicherheitskonzept der Veranstaltung entfacht. Sogar der US-Kongress mischt sich inzwischen ein. Wie die „Washington Post“ unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, stufte die Regierung die Veranstaltung nicht als Sicherheitsstufe ein, die für eine ähnliche Zusammenkunft hochrangiger Beamter typisch ist. Dies bedeutet, dass nicht die vollen Ressourcen genutzt wurden.

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    Der einflussreiche republikanische Senator Chuck Grassley hat eine Anhörung des Secret Service zum Sicherheitskonzept anberaumt. Neben Trump waren auch Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Peter Hegseth und mehrere andere Regierungsbeamte im Raum der Veranstaltung. Auch der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, der in der Rangliste der Bundesstaaten hinter dem Präsidenten und seinem Vizepräsidenten liegt, nahm teil.

    „Ich kann kaum glauben, wie lax die Sicherheitsvorkehrungen heute Abend beim Korrespondentenessen im Weißen Haus waren“, schrieb MAGA-Aktivistin Kari Lake auf der X-Plattform. „Es gab praktisch keine Sicherheit“, fügte sie später hinzu.

    Der Täter, Medienberichten zufolge ein 31-jähriger Mann aus Kalifornien, verübte am Samstagabend (Ortszeit) bei einem Galadinner mit der Hauptstadtpresse einen schwer bewaffneten Angriff eines Sicherheitspostens des Secret Service, bevor er von den Behörden angehalten wurde. Medienberichten zufolge soll der Verdächtige selbst seine Verwunderung über die laxen Maßstäbe im Manifest geäußert haben.

    Justizministerin: Das Sicherheitskonzept funktioniert wie vorgesehen

    Tatsächlich mussten die Gäste unmittelbar vor dem Betreten des Ballsaals, in dem das Abendessen stattfand, die Sicherheitsschleuse passieren und nicht erst nach dem Betreten des Hilton Hotels. Der amtierende Generalstaatsanwalt Todd Blanch verteidigte das Sicherheitskonzept. Er sagte gegenüber NBC News, dass das Konzept wie beabsichtigt funktioniere. Der Angreifer schaffte es kaum, die Sicherheitsschleuse zu passieren.

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    Der Angreifer soll heute vor einem Richter in der Hauptstadt Washington erscheinen. Es wird erwartet, dass er wegen des Einsatzes einer Schusswaffe zur Begehung eines Gewaltverbrechens und des Angriffs auf einen Bundesbeamten mit einer gefährlichen Waffe angeklagt wird. Später dürften weitere Gebühren anfallen. Das genaue Motiv des Täters ist noch unklar.

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