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Abstiegsszenarien: Was Fans wissen müssen – und wie St. Pauli reagieren will

    Abstiegsszenarien: Was Fans wissen müssen – und wie St. Pauli reagieren will

    St. Pauli-Trainer Alexander Blessin (m) gab seinen Profis um Abdouli Sisei (links) und Matthias Rasmussen diese Woche besondere Tipps für das Finale gegen Wolfsburg. Foto: Bild/Oliver Ruhnke

    Abstiegsszenarien: Was Fans wissen müssen – und wie St. Pauli reagieren will

    Eines ist im Saisonfinale klar: Der FC St. Pauli kann den 16. Abstiegsplatz nur erreichen, wenn er am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gewinnt. Aber auch bei einem Sieg könnte es Berechnungen geben – nämlich dann, wenn Heidenheim gleichzeitig gegen Mainz gewinnt. Welche Szenarien im Abstiegsrennen möglich sind – und wie St. Pauli reagieren will.

    Im Keller liegt eine Krawatte. Beide Vereine sind Tabellenletzter St. Pauli und 17. Heidenheim und Wolfsburg, die auf dem Abstiegsplatz stehen, haben jeweils 26 Punkte. Auch die Tordifferenz ist sehr knapp: St. Pauli und Heidenheim haben -29, Wolfsburg -26. Damit ist klar: Verliert St. Pauli, ist der Abstieg sicher. Das Gleiche gilt für Gleichberechtigung. Der Sieg ist ein Muss.

    Unkonzentriertheit ist gegen Wolfsburg verboten

    Vorausgesetzt, dass dies gelingt und Heidenheim gleichzeitig einen Punkt holt, wird aus Kiezklub-Sicht alles gut und St. Pauli wird absteigen. Wenn Heidenheim jedoch gewinnt, was angesichts der sich verbessernden Form und des bereits geretteten Rivalen Mainz nicht unwahrscheinlich ist, wird es auf die Tordifferenz ankommen. Wer höher gewinnt, rettet auf Platz 16. Gewinnen beide beispielsweise mit 2:0, liegt Heidenheim vorne, weil sie in dieser Saison mehr Tore geschossen haben (bisher 41, St. Pauli: 28).


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    So kann jedes Tor entscheidend sein. Flüchtigkeitsfehler und Konzentrationsschwächen wie jüngst in Leipzig kann sich St. Pauli nicht leisten, zu hoch ist der Einsatz und zu eng ist es beim Tabellenletzten. Wie immer wollen sich die Hamburger am Samstag auf ihre Leistung konzentrieren. Allerdings wäre es vielleicht sogar fahrlässig, das Parallelspiel völlig zu ignorieren. „Natürlich werden wir uns auch Heidenheim ansehen“, sagte Trainer Alexander Blessin. „Aber zuerst müssen wir unsere Hausaufgaben machen.“ Deshalb sagte er: „Wir würden uns irren, wenn wir die ganze Zeit am Telefon herumhängen oder das Geschehen in Heidenheim beobachten würden.“

    Allerdings: Bei Bedarf wird Blessin die notwendigen Informationen einholen. Und dann würde er reagieren, deshalb wurde ihr statt zwei nur eine öffentliche Praxis in der Woche angeboten. „Wir haben ein paar Dinge mit dem Team besprochen“, erklärte Blessin. „Wir haben bestimmte Optionen besprochen und geprüft.“ St. Pauli will vorbereitet sein, damit er im Zweifelsfall nicht gelähmt, sondern handlungsfähig ist.

    St. Pauli verzichtet auf Zwischenergebnisse im Millerntor

    Ein hypothetisches Szenario könnte sein, dass man in den Schlussminuten unbedingt noch ein weiteres Tor braucht: „Dann ist es wichtig, bestimmte Positionen anzusprechen.

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    Auf die übliche Anzeige von Zwischenständen müssen die Millerntor-Fans übrigens zumindest in der zweiten Halbzeit verzichten. Das bedeute, dass VAR-Einwände, die möglicherweise für Unruhe sorgen könnten, im Nachhinein nicht korrigiert werden müssten, erklärte Sprecher Patrick Gensing am Donnerstag. „Es wird sich herumsprechen“, sagte er mit Blick auf die Zwischenergebnisse. Wenn das Gitter über dem Millerntor nicht zusammenbricht, kann man davon ausgehen, dass es passieren wird.

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