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Handball-WM-Playoffs: Polens Giganten sind von der Mauer zu hoch aufgestiegen

    Handball-WM-Playoffs: Polens Giganten sind von der Mauer zu hoch aufgestiegen

    Es wurde im Raiffeisen-Sportpark organisiert. Für etwas Größeres. Und keine Frage: Auch wenn Österreich seit 2019 Stammgast bei allen großen Handball-Events ist, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass sich das ÖHB-Team immer für die WM qualifiziert. Und nächstes Jahr findet es im Mekka des Handballs statt. Wo ein großer Teil der Mannschaft spielt. Doch allen war klar: Das Hindernis, das dem entgegensteht, ist groß. Gegen Polen gab es in diesem Jahrtausend nur einen Sieg, in den letzten fünf Duellen eine bittere Niederlage.

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    Und irgendwie muss man sagen: Die Serie wurde in Graz verlängert, die 25:26 (13:15)-Niederlage war nicht klar, aber nach dem Hinspiel in den Play-offs sind die Chancen auf eine WM-Teilnahme im Januar 2027 in Deutschland gering. Abgesehen vom Rückspiel am Sonntag in Olsztyn (15 Uhr/live ORF 1) gibt es noch ein Wunder. Was zumindest gelingen sollte, ist ein neuer Ansatz. Denn gegen das Team von Iker Romero hatten die Polen auf alles eine Antwort. Oder besser gesagt, die Österreicher wurden vor rund 3.000 Fans im Sportpark vor ungelöste Probleme gestellt. Die Spielmacher Lukas Hutesek, der nicht ganz fit ist, und Mykola Bilic wurden ständig vom Tor ferngehalten und um jeden Preis am Wurf gehindert. Die beiden Giganten im Zentrum der Abwehr, die Brüder Tomas (2,12 m) und Maciej (2,00 m) Gebala, kamen stark an und verhinderten alle Schussmöglichkeiten. Und Plan B bei den Flügeln funktioniert nur sehr selten. Die Polen, die über fünf Spieler verfügen, die mindestens zwei Meter groß sind, erwiesen sich als zu groß. Riesen, die schwer zu entfernen sind.

    hart umkämpft

    Man kann der Mannschaft nicht absprechen, dass sie nicht alles versucht hat: Aber es gab von Anfang an ein Problem. Dank Konstantin Mostl im Tor gelang es, den Spielstand auf 4:8 auf 8:8, 7:11 auf 11:11 zu verkürzen, doch gerade als man dachte, Österreich sei im Spiel, kam der nächste kalte Schauer. Bemerkenswert: Zehn Sekunden vor der Pause erzielte Jakob Nig das 13:14, doch als die Sirene ertönte, hatte Polen noch einen Zwei-Tore-Vorsprung. Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel: Österreich lief, Mostl fing – aber ohne Schüsse von Hutesek und Bilic wurde es schwierig. Letztendlich erzielte das Duo zusammen nur sieben Tore, was viel sagt. Es war keine offensive Pyrotechnik, die beide Mannschaften abfeuerten, es war ein Defensivkampf, bei dem die Polen ihre physischen Vorteile nutzten.

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    Graz blieb der Charakter, den niemand wollte: Österreich hatte oft Mühe, ins Tor zu kommen. Als sie kurz vor dem Ausgleich standen, ein Fehlpass, ein Wurf in die Latte, ein Foul – und schon lag Polen wieder in Führung. Was ermutigend sein könnte: Die mehrfach überzeugende österreichische Mannschaft war zwar in der Verteidigung, aber nicht im Angriff. Und der Kampfgeist war immer noch inspirierend, die Leidenschaft überzeugend. Und auch Trainer Iker Romero versprach: „Wir werden kämpfen, bis wir aufgeben.“

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