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„Hope Schwizz“! Das ganze Land kann sich dem WM-Fieber nicht mehr entziehen

    „Hope Schwizz“! Das ganze Land kann sich dem WM-Fieber nicht mehr entziehen

    Die Schweiz ist ein Land des Sports, Sommer wie Winter. Und das kleine Land mitten in den Alpen, das gleich vier Amtssprachen hat, ist im Sport besonders integriert. Es scheint, als stünden alle Schweizer aus so vielen Kantonen Seite an Seite, wie es auf der Welt Stände gibt. Auch spielübergreifend. Die Fußballfans in St. Gallen zeigten am 31. Mai in St. Gallen im Freundschaftsspiel gegen Jordan (4:1) ihre Größe und richteten ihre Gedanken auf Zürich. Nach dem Fußballspiel sangen sie gemeinsam das Kultlied „W. Nuss vo Bümpliz“, quasi die inoffizielle Nationalhymne, die die Eishockeymannschaft bis zum Finale der Heim-Weltmeisterschaft trug, die am selben Abend stattfinden sollte.

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    Obwohl das Finale auf Eis verloren ging und Finnland die Krone mit 1:0 gewann, trockneten die Tränen schnell. Danke für den Stolz im Team und die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft. Wo Menschen jetzt gemeinsam in Nordamerika ein besseres Umfeld aufbauen, wo „Hope Schwizz“ vom Publikum widerhallt. Und wo die „Nati“ Historisches geschafft hat. Zum ersten Mal seit 1954 steht die Schweizer Mannschaft im Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Ein Elfmeterschießen gegen Kolumbien wurde nach 120 torlosen Minuten mit 4:3 gewonnen und der Jubel nahm kein Ende. Teamchef Murat Yakin sagte überwältigt von Emotionen: „Man kann als Trainer nichts Besseres machen. Wir stehen hier vor einem historischen Moment.“

    Damit endete auch der Fluch der Strafe. In Deutschland schied die Schweiz 2006 als einziges Team im WM-Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen die Ukraine mit 0:3 aus. Bei den EM-Endrunden 2016, 2021 und 2024 schied das Turnier jeweils im „Shootout“ aus. Nur einem Mann brach in dieser Zeit das Herz zusammen, einem Verteidiger namens Manuel Akanji, der den Ball weit über dem Strafraum platzierte. „Das war mein letzter Elfmeter“, sagte er anschließend lächelnd und bedankte sich: „Ich bin mit der Reaktion der Mannschaft zufrieden, mein Elfmeter war eine Katastrophe.“

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    Vielleicht fehlt noch der Leistungsträger gegen Messi

    Nun wartet wie Brasilien 2014 Argentinien, während die Schweiz mit dem aktuellen Kapitän Granit Xhaka mit 0:1 gegen Lionel Messi und Co. verliert. Möglicherweise fehlt weiterhin Shootingstar Johan Manzambi, der an einer Knieverletzung leidet. Der 20-jährige Mittelfeldspieler hat bereits drei Tore erzielt, eine Knieverletzung verhinderte jedoch, dass er am Sonntag (3 Uhr, Servus TV) gegen Kolumbien und möglicherweise in Kansas City spielen muss.

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