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Johnny Ertls WM-Analyse: Immer wieder, immer wieder… Nr. 10 der „Albiceleste“

    Johnny Ertls WM-Analyse: Immer wieder, immer wieder… Nr. 10 der „Albiceleste“

    Nicht nur österreichische Bergbauern haben sich oft gefragt, warum die gesamte Fußballwelt den argentinischen Superstar Lionel Messi mit Ziegen in Verbindung bringt. Deshalb nennen sie es „Ziege“. Die deutsche Übersetzung hat Sie tatsächlich zu Bovids geführt. International spricht man immer noch von „GOAT“, „Greatest of All Time“, was so viel bedeutet wie: „Der Größte aller Zeiten“.

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    Die Philander-Elf von Ralf Rangnik wird sich heute sicherlich selbst übertreffen, wenn sie den amtierenden Weltmeister in die Knie zwingen will. Die Mannschaft von Lionel Scalloni gilt als eine der besten Ballbesitzmannschaften des Turniers. Und das zu Recht. Das Mittelfeldtrio bestehend aus Enzo Fernandez, Rodrigo De Paul und Alexis McAllister gab den Takt vor, fand direkte Wege zum gegnerischen Tor und tat dies am liebsten in der Mitte.

    Etablierte Stars wie Lautaro Martinez an der Spitze sind in Topform und der erwähnte „GOAT“ im Mittelfeldbereich tanzt auch mit fast 38 Jahren immer noch fast nach Belieben. Gegen Algerien erzielte er nach 90 Minuten drei Tore. Die Nordafrikaner ließen dem Ausnahmetalent in der „roten Zone“ viel Raum und er konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen. Deshalb wird es heute entscheidend sein, dass Österreich den Ball in die Mitte drückt und auf Umschaltsituationen wartet. An der Mauer werden auch ein paar Millionen Österreicher warten, liegen, sitzen, stehen: Anstoßzeit und sommerliche Temperaturen sind perfekt für einen nationalen Fußballurlaub mit einem kühlen Getränk.

    In der farbenfrohen Zeit hatte unsere kleine Fußballnation ein leichtes Spiel gegen die großen Nationen. Der Druck ist nach dem frühen Sieg groß und Österreich kann frei spielen. Unser Kapitän (David Alaba) ist ausgeruht, es gibt eine Rotation auf der rechten Abwehrseite und die Position Nummer 10 in der Aufstellung ist vielleicht die interessanteste Unbekannte. Und im Sturm? Marko Arnautovic hat den Start verdient. Seine Anwesenheit brachte gegen Jordan den dringend benötigten Schwung. Dynamik, Energie, schnelle vertikale Ballbewegungen und Konterphasen sind heute unerlässlich.

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    Mein Tipp? Ein Unentschieden wäre ein großer Erfolg. Immer wieder, immer wieder …

    … Nr. 10 im Kleid von „La Albiceleste“.

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