...
Skip to content

Liam Lawson: Schnell und erfolgreich, aber 2027 nicht in der Formel 1?

    Liam Lawson: Schnell und erfolgreich, aber 2027 nicht in der Formel 1?

    Es ist noch nicht einmal anderthalb Jahre her, dass Liam Lawson als perfekte Lösung für die Nummer zwei bei Red Bull Racing galt. Sergio Perez verließ das Team nach einem außergewöhnlichen Leistungsrückgang und die Führung des Bull-Stalls war überzeugt, mit Max Verstappen den perfekten Partner in Neuseeland gefunden zu haben. Es ist vielleicht der schwierigste Job in der Formel 1, und die perfektionistische und unnachgiebige Art des viermaligen Champions hat bereits einige Teamkollegen gebrochen. Doch für Lawson, der jahrelang im Jugendprogramm des österreichischen Rennstalls tätig war, sollte es anders kommen. Mit ihm wollte Red Bull Racing den idealen Verstappen-Sidekick finden.

    Hinterlassen Sie eine Anzeige

    Der Saisonstart im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie schnell es in der Königsklasse des Motorsports gehen kann. Nach nur zwei Rennwochenenden hatte die Degradierung bereits begonnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Red Bull Racing mit zahlreichen Problemen zu kämpfen und ließ den Neuseeländer in ein Zwei-Mann-Team wechseln, während Yuki Tsunoda zur neuen Nummer zwei befördert wurde. Ein Tausch, der sich für die Japaner nicht lohnt. Während Kanagawas Fanliebling wie Lawson nie richtig mit einem Team durchstartete und 2026 ohne Formel-1-Cockpit auskommen wird, schaffte der Neuseeländer mit den Racing Bulls etwas, was ihm nur wenige zugetraut hätten: Reha.

    Nach seinem Rücktritt galt Lawson lange Zeit als logischer Kandidat, um ihn zu ersetzen, falls seine schlechte Zeit im Team von Peter Baier anhalten sollte. Doch zur Überraschung vieler kam es völlig anders. Der 24-Jährige kam in der vergangenen Saison mehrfach zum Einsatz und beendete das Jahr auf dem 14. Platz im Weltcup. Da die anderen Beförderungen von Red Bull Racing abgelehnt wurden, wurde seinem Teamkollegen Isak Hadjar vor Beginn der Saison 2026 Vorrang eingeräumt. Der Franzose hat sich in einem krisengeschüttelten RB-Team bisher sehr gut geschlagen – wie Lawson bei Racing Bull. Denn trotz des Drucks des Ausnahmetalents Arvid Lindblad, der in seiner ersten Saison im Alter von 19 Jahren alle in seinen Bann zog, ist es der erfahrenere Teamkollege, der in der Fahrer-Weltmeisterschaft besser abschneidet als je zuvor.

    SEE ALSO  Hamilton, Red Bull und CO: Formel 1 Sommerpause Die heißesten Themen

    Lawson ohne Zukunft bei Racing Bulls?

    Die Blondine reist nun als Zehnte im Weltcup nach Spa-Francorchamps, 19 Punkte vor ihrer britischen Teamkollegin. Von den Verfolgerteams der Big Four ist bei Alpine nur Pierre Gasly (42 Punkte) besser. Die bisherigen Ergebnisse in Silverstone (6.), Spielberg (9.), Barcelona (8.), Monaco (6.) und Montreal (7.) können getrost als Runs bezeichnet werden. Als überraschend starker Rennbulle tut Lawson genau das, was von ihm verlangt wird: Er holt alles aus dem Auto heraus. Und doch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es für den Neuseeländer vorerst die letzte Saison in der Formel 1 sein könnte. Denn wieder einmal könnte er dem großen Talentpool im RB-Kosmos zum Opfer fallen. Bulls-Youngster Nikola Tsolov beeindruckt derzeit in der Formel 2, führt die Gesamtwertung an und wird nächstes Jahr zu Racing Bulls wechseln. Da Arvid Lindblad in diesem Jahr ebenfalls ein großes Talent ist, ist der alternde Lawson der logische Kandidat für das Ausscheiden.

    Auch der Neuseeländer wurde in Silverstone darauf angesprochen. „Natürlich geht es in der Sommerpause darum, an das nächste Jahr zu denken, und das ist noch nicht der Fall, wir haben noch zwei Rennen vor uns, bevor es soweit ist. Deshalb konzentriere ich mich im Moment voll und ganz auf das, was von mir verlangt wird.“ Wenn er so weitermacht, könnte Lawson sein Team verwirren. Genau das wird er versuchen. Wenn er weiterhin in Belgien und Ungarn auftritt, ist es schwer vorstellbar, dass sich andere Rennteams in der Sommerpause nicht nach Lawsons Verfügbarkeit für 2027 erkundigen.

    Hinterlassen Sie eine Anzeige



    Source link

    SEE ALSO  Google-Problem: Der Internetriese gratuliert Paderborn und Fürth zur Meisterschaft