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Nach den Ausschreitungen: Laute Fan-Maßnahmen im Zweitliga-Stadion

    Nach den Ausschreitungen: Laute Fan-Maßnahmen im Zweitliga-Stadion

    Nach dem Skandalderby gegen Waldhof Mannheim plant der 1. FC Kaiserslautern neue Regeln und Umbauten im Fritz-Walter-Stadion. Das ist es, was dahinter steckt.

    Die Folgen des Skandalderbys zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim beunruhigen die Pfälzer weiterhin. Nach den Ausschreitungen rund um das brisante Duell plant der FCK offenbar, seine Sicherheitsmaßnahmen im Fritz-Walter-Stadion deutlich zu verschärfen.

    Wie Bild berichtet, besteht das Hauptziel darin, den Abstand zwischen der Heimmannschaft und der Auswärtsmannschaft zu vergrößern. Auf der unteren Ebene sind bereits Datenschutzmaßnahmen vorhanden. Zukünftig kann auch im Obergeschoss des Trennzauns zwischen den beiden Lüftungsbereichen eine durchgehende Barriere eingebaut werden.

    Doch damit nicht genug: Rund um das Stadion sollen zusätzliche Privatsphärenzonen geschaffen werden. Ziel ist es, den direkten Blickkontakt zwischen den beiden Fanlagern möglichst vollständig zu verhindern.

    Der FCK denkt sogar über personalisierte Tickets nach

    Noch weitreichender wäre eine weitere Maßnahme des Vereins. Demnach schließt der FCK als letzten Schritt nicht einmal personalisierte Eintrittskarten aus.

    Allerdings räumte der Verein gegenüber „Bild“ ein, dass ein solcher Schritt für viele Fans einen erheblichen Eingriff darstellen würde. Sollte dies dennoch der Fall sein, sollte die Verhältnismäßigkeit sorgfältig geprüft werden.

    CCTV-Pläne sind offenbar konkreter. Derzeit gibt es rund 120 Kameras im und um das Fritz-Walter-Stadion. Diese Zahl kann in Zukunft noch steigen. Wie viele zusätzliche Kameras installiert werden, hängt nach Angaben des Vereins von der weiteren technischen Planung ab.

    Weitere Drehkreuze und mehr Ordner sind geplant

    Auch die Zugänge zum Stadion sollen verbessert werden. Zusätzliche Drehkreuzanlagen sollen die Durchsatzleistung erhöhen und gleichzeitig eine bessere Kontrolle ermöglichen.

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    Mit den Neuzugängen dürfte der Bedarf an Sicherheitspersonal steigen. Demnach sollen in Zukunft mehr Ordner für relevante Spiele genutzt werden.

    Wie die Maßnahmen genau aussehen und wann sie umgesetzt werden, ist noch unklar. Nach Angaben des Verbandes werden sowohl strukturelle Veränderungen als auch die Personalplanung noch abgestimmt.

    Eines ist aber schon jetzt klar: Nach den Derby-Vorfällen will der FCK ganz klar verhindern, dass sich ähnliche Szenen auch in Zukunft in wichtigen Spielen wiederholen.

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