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Wer ist Rami? Dies war hinter den Fanbannern beim Spiel HSV gegen Kopenhagen zu sehen

    Wer ist Rami? Dies war hinter den Fanbannern beim Spiel HSV gegen Kopenhagen zu sehen

    Beim HSV-Spiel gegen Kopenhagen sorgten zwei Transparente für Verwirrung. MOPO erklärt, was hinter Fanbotschaften steckt.

    Es war ein beeindruckendes Erlebnis im Stadion. Am Sonntag waren rund 55.000 Zuschauer anwesend Freundschaftsspiel zwischen HSV und FC Kopenhagen im Volksparkstadion. Gemeinsam haben sie eine Atmosphäre geschaffen, die Gänsehaut verursachte und zeigte, wie man… schwere Zeiten steht zusammen. In der zweiten Halbzeit waren auch zwei größere Banner auf der Tribüne zu sehen, was bei vielen Zuschauern für Fragen sorgte. MOPO kennt die Hintergrundgeschichte.

    Der Sport und das Ergebnis spielten im Spiel HSV gegen Kopenhagen eine untergeordnete Rolle. Ein besonderes Highlight war die enge Freundschaft zwischen den beiden Vereinen und den Fanlagern. Das war überall zu hören und zu sehen. Vor dem Spiel gab es eine allgemeine Choreografie, die fast das gesamte Stadion abdeckte. Sie feierten nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Gegner. Auch als der HSV traf, gab es Jubel von den knapp 6.000 Zuschauern aus Kopenhagen. Darüber hinaus wurde von beiden Seiten immer wieder Pyrotechnik eingesetzt.

    Zwei Fan-Poster sorgten in der zweiten Halbzeit für Diskussionen

    Friedliches Zusammenleben. Doch auch in der zweiten Hälfte waren einige kritische Worte zu lesen. Auf der Südtribüne, wo die Kopenhagener Fans stationiert waren, war ein großes Banner angebracht. Darin hieß es: „Wir fühlen uns hier willkommener als in unserem eigenen Stadion.“ Gleichzeitig hing auf der Nordtribüne ein Banner, auf dem ein gewisser „Rami“ mit unangenehmen Worten für seine „Auswärts“-Karten kritisiert wurde.

    Kopenhagen-Fans wünschen sich mehr Freiheit im Stadion

    Was steckt hinter den Plakaten? In beiden Fällen handelt es sich meist um Nachrichten an den FC Kopenhagen. Die FCK-Anhänger zeigten sich von den organisatorischen Abläufen im Volksparkstadion sehr beeindruckt. Dazu gehörte unter anderem der Einsatz von Pyrotechnik und vor allem die Tatsache, dass sich Fangruppen frei im Stadion bewegen konnten – auch schon am Tag vor dem Spiel, um die Choreografie auf die Beine zu stellen. Dies ist in dieser Form im Parkenstadion in Kopenhagen nicht möglich. Ein Grund dafür könnte sein, dass der FCK – anders als der HSV – kein eigenes Stadion besitzt.

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    Auch der Name Rami, der auf einem Banner auf der Nordtribüne prangte, hat einen direkten Bezug zu Kopenhagen. Rami Ezzedine ist Sicherheitschef beim FCK. Es bedeutet unter anderem eine strenge Kontrolle und ein Überwachungskonzept. Dazu gehört auch die Verteilung von Auswärtskarten. Dafür benötigen Einwohner Kopenhagens zusätzlich einen Personalausweis mit persönlichen Daten. In Dänemark gibt es diese Regelung nur im FCK.

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