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„Unglaublicher Mehrwert“: Alle schauen jetzt auf diese HSV-Profis – und Capaldo?

    „Unglaublicher Mehrwert“: Alle schauen jetzt auf diese HSV-Profis – und Capaldo?

    Der HSV profitierte zuletzt von starken Reserven und einem breiten Kader. Welche Profis könnten am Samstag in Paderborn besonders gefragt sein?

    ХШВ erzielte die drei Mindestsiege gegen Köln (2:1), in Hoffenheim (3:2) und gegen Stuttgart (1:0) mit jeweils einem Tor Unterschied. Und noch etwas eint diese drei Ergebnisse: Sie wären ohne mindestens einen Torschusspunkt aus der Wildcard des HSV nicht zustande gekommen. Auch Merlin Polzin, der sich zuletzt Sorgen um den Einsatz zweier Defensivspieler machen musste, freut sich über die hohe Qualität und Effizienz seiner Ersatzspieler.

    Der Trainer sprach am Donnerstag von der „Ausnahmesituation“, in der sich der HSV befinde, denn: „Wir haben viele Jungs, die aktuell Leistung bringen und der Mannschaft zum Erfolg verhelfen. Für mich als Trainer ist das wirklich toll. Die Konkurrenzsituation macht etwas mit der Mannschaft.“ Konkrete Namen nannte er nicht. Es gab ein paar Profis, die in letzter Zeit nicht in der Startelf standen und trotzdem den Unterschied machten.

    Die Spiele entschieden zuletzt die HSV Jokers

    Yusuf Poulsen traf gegen Köln vier Minuten nach seiner Einwechslung zur Halbzeit zum 2:0. Bei Hoffenheim flankte Miro Muheim auf den ebenfalls von Polcin eingewechselten Terem Moffi zum 2:2, bevor der Schweizer in der Nachspielzeit selbst den Siegtreffer erzielte. Und am vergangenen Samstag gegen Stuttgart leiteten Albert Grönbeck und Zakaria El Wahdi mit energischen Auftritten in der Joker-Kombination Muhaims nächsten Treffer ein.

    Polzin spricht gerne von „Finishing-Spielern“, die nach ihrer Einführung bis zum Schlusspfiff auf dem Spielfeld stehen und „am Ende Einfluss auf das Spiel nehmen“ können. Er freue sich, dass er aufgrund des breiten HSV-Kaders zuletzt auch in den Spielen entscheidenden Einfluss auf Personalentscheidungen nehmen könne. Und er glaubt, dass dies auch einen psychologischen Effekt hat. „Es ist äußerst wertvoll zu erreichen, dass die gegnerische Mannschaft weiß, dass der HSV sich gegen Ende des Spiels noch einmal steigern und Spiele zu seinen Gunsten drehen kann“, erklärte er. „Es fühlt sich ganz besonders an.“

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    Stehen Capaldo und Torunarigha im Kader des HSV?

    Zuletzt hatte der HSV mit den Ausfällen von Nicolai Remberg, Albert Sambi Lokonga, Patson Daka und Pekarna Jata zu kämpfen. Andere Profis haben sich den Weg in die Startelf (wie Bilal Nadir) oder als Wildcards (wie Moffi) erarbeitet. Als neue Optionen für das Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) bezeichnete Polzin auf der Pressekonferenz Daka, Jatta und Sambi Lokonga. Ob das gesamte Trio tatsächlich ins Team zurückkehren wird, hängt nicht zuletzt vom Gesundheitszustand von Nicolas Capaldo und Jordan Torunariga ab.

    Die HSV-Verteidiger Nicolás Capaldo (l.) und Jordan Torunarigha (m.) waren zuletzt nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

    Die beiden Verteidiger hatten diese Woche ihr Training teilweise reduziert oder nur in den Katakomben trainiert. „Es wäre völlig unnötig, ein Risiko einzugehen“, betonte Polzin am Donnerstag. Ob und inwieweit Capaldo und Torunarigha am Abschlusstraining vor der Abreise teilnehmen konnten, blieb am Freitagnachmittag zunächst unklar. Fällt nur einer der beiden aus, dürfte der Gesunde in der Startelf stehen. Torunarigha verlor kürzlich seine Startposition in der Dreierkette an Warmed back Omari. Eine Niederlage gegen Capaldo könnte eine weitere Chance für den Deutsch-Nigerianer bedeuten, wenn er selbst von Beginn an fit ist. Auf jeden Fall machte sich Polzin immer noch Sorgen um den Zustand seines kränklichen Argentiniers.

    Wer tatsächlich auf der Bank sitzt, wird erst mit dem Protokoll bekannt gegeben. Mittlerweile ist klar, dass Polzin im Zweifelsfall nichts gegen eine Auswechslung für den Auswärtssieg haben wird. Grønbæk und Moffi etwa dürften erneut als Wildcards gegen SCP gesucht werden. „Alle sind bereit, und es macht es mir schwer zu entscheiden, wer anfangen wird“, sagte Polzin. „Aber jeder hat das Gefühl, dass die Jungs auf der Bank das Spiel zu Ende bringen werden.“

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