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Argentinien kämpft gegen die Schweiz um den Einzug ins WM-Halbfinale

    Argentinien kämpft gegen die Schweiz um den Einzug ins WM-Halbfinale

    Titelverteidiger Argentinien hat sich seinen letzten Halbfinalplatz bei der Weltmeisterschaft gesichert, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Trotz einer frühen Führung und einer langen Mehrheit schlugen die Südamerikaner im Viertelfinale in Kansas City die Schweiz erst mit 3:1 nach Verlängerung. Julian Alvarez (in 112) erlöste Argentinien mit einem Traumtor. Der amtierende Weltmeister um Superstar Lionel Messi trifft am Mittwoch im Halbfinale in Atlanta auf England.

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    Alexis McAllister brachte den Favoriten mit einem Kopfball nach einer Messi-Ecke in Führung (10.). Dan Ndoye (67.) glich gegen die offensiv über weite Strecken harmlose Albiceleste aus. Kurz darauf wurde der Schweizer Stürmer Brel Embolo nach Intervention des VAR wegen Schluckens mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt (72.).

    Argentinien drängte mit einem Mann mehr auf den entscheidenden Punkt, und Alvarez schaffte es mit einem unaufhaltsamen Schuss von Cross ins lange Eck in die Nachspielzeit. Kurz vor dem Schlusspfiff sorgte „Joker“ Lautaro Martinez (121.) nach einem Rebound für den Endstand. Damit verpassten die Schweizer erstmals den Einzug ins WM-Halbfinale; 1954 scheiterte ihr Plan bei der Heim-Weltmeisterschaft mit einer 5:7-Niederlage gegen Österreich.

    Auch Argentinien ist inaktiv

    Argentiniens Teamchef Lionel Scalloni entschied sich für die gleiche Startelf wie beim Comeback-Sieg gegen Ägypten (3:2). Das Schweizer Team musste erneut auf Shootingstar und Topscorer Johan Manzambi (Knieprobleme) verzichten. Allerdings startete die Mannschaft von Murat Yakin mutig in die Begegnung und kontrollierte das Geschehen mit langen Ballbesitzphasen. Doch zunächst steigerten die Argentinier ihre Stimmung vor 69.045 Zuschauern im Kansas City Chiefs Stadium: Messi zirkelte eine Ecke am ersten Pfosten, wo Liverpool-Profi Mack Allister den Ball per Kopf ins lange Eck köpfte.

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    Spielerisch gesehen hatte Albiceleste wenig zu sehen; Ohne großen Kraftaufwand verwaltet der Weltmeister den Vorsprung. Die Schweizer durften das Spiel kontrollieren, waren gegen die kompakten Argentinier aber selten gefährlich. Nach etwas mehr als einer Stunde nahm die Begegnung Fahrt auf. In einer Druckphase der Schweizer musste sich der argentinische Torhüter Emiliano Martinez strecken, um Distanzschüsse von Ndoye Heder (65.) und Granit Xhaka (66.) abzuwehren. Eine Minute später traf Ndoye im Strafraum auf Ricardo Rodriguez und schoss aus spitzem Winkel vor den Fuß von Martinez.

    Embolus mit unnötigem Schlucken

    Der Schwung hielt jedoch nur für kurze Zeit beim Yakin-Team an. Denn Embolo ging im Duell mit Leandro Paredes unnötig tief in die eigene Hälfte. Als Argentinien von Schiedsrichter Joao Pinheiro verwarnt wurde, intervenierte der VAR. Nach dem Studium des Videos musste Embolo mit der ersten Gelb-Roten Karte des Turniers das Spielfeld verlassen und der 29-Jährige verschwand unter Tränen in der Kabine. In der 85. Minute kam Messi wieder auf die Beine, doch das Ausnahmetalent schaffte es nicht, Gregor Kobel aus fünf Metern zu lupfen. Wenig später ging der Schuss des 39-Jährigen knapp am Tor vorbei (92.). In der 99. Minute rettete Cobell den Schweizer in der Verlängerung nach einem Seitenstoß von Lisandro Martinez.

    Argentinien drängte mit einem halbstündigen Powerplay rund um den Schweizer Strafraum auf den Siegtreffer. Kobel war immer wieder zur Stelle, ebenso Messi mit einem Schuss (112.). Sekunden später feuerte Alvarez einen Distanzschuss ab, der Atletico-Stürmer bescherte Argentinien einen weiteren späten Sieg in der K.-o.-Runde. Auch Martinez schaffte es in die Torschützenliste.

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