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Diese Weltmeisterschaft gehört nicht Mbappé oder Yamal, sondern Maignan, Simon und Co

    Diese Weltmeisterschaft gehört nicht Mbappé oder Yamal, sondern Maignan, Simon und Co

    Zwei der größten Fußballstars, wenn nicht sogar die größten, die es derzeit auf dem Planeten gibt: Kylian Mbappé und Lamine Yamal. Außergewöhnliche Talente müssen nicht mehr auf die Leinwand gebracht werden, denn sie begeistern schon seit Längerem das Publikum auf der größten Fußballbühne der Welt. Im Vorfeld dieses Duells lohnt es sich, einen Blick hinter die Kulissen der Schauspieler zu werfen, die oft als Statisten im Schatten der großen Zwei agieren. Die Defensivabteilungen beider Fußball-Großmächte hatten in diesem WM-Finale einen mindestens ebenso großen Anteil am Erreichen des Halbfinales wie die beiden angreifenden Superstars – wenn nicht sogar noch größeren.

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    Mike Magnon und Unai Simeone sind nicht die ersten Antworten, die einem in den Sinn kommen, wenn man nach dem besten Torwart der Welt fragt. Es ist nicht Manuel Neuer, nicht Thibaut Courtois und schon gar nicht Gianluigi Donnarumma, der im Halbfinale steht, sondern zwei Torhüter, die ohne jeglichen Pomp, aber mit großem Selbstvertrauen glänzen. Während der Torhüter des französischen AC Mailand erst zweimal geschlagen wurde, hat Simeone in diesem Turnier ebenfalls Historisches geschafft. Der Torhüter von Athletic Bilbao hatte bei der Weltmeisterschaft 649 Minuten lang kein Gegentor kassiert, bis Charles de Keteler im Viertelfinale gegen Belgien ein Gegentor kassierte. Mit dieser Leistung stellte er den Rekord der italienischen Legende Walter Zenga ein.

    Naturschutz als Kernstück

    Einen großen Anteil daran hatte auch die Abwehrreihe vor ihm. Getreu dem im US-Sport üblichen Motto: „Offensive gewinnt Spiele, Verteidigung gewinnt Meisterschaften.“ Es sind die Verteidiger, auf denen der Erfolg aufbaut. Und so ist es auch kein Wunder, dass der beste Innenverteidiger der Welt einen Hahn auf der Brust trägt. Mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro ist William Saliba der wertvollste Spieler auf seiner Position und überzeugt vor allem im Zweikampf und im Spielaufbau.

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    Daneben steht eine Dayot-Maschinenpistole in Höchstform. Der 27-Jährige, der in der Vergangenheit für seine Ungeschicklichkeit und Volatilität bekannt war, ist seit der letzten Saison einer der besten Spieler der Welt auf der Position des Innenverteidigers. Genau dorthin will Pau Cubarsi, der mit 19 Jahren die Fäden in der Defensive der Iberer zieht. Die Zukunft gehört eindeutig dem Youngster des FC Barcelona. Neben Cubarci bringt Aymeric Leporte eine Erfahrung mit, die seinen jüngeren Teamkollegen noch fehlt. Der 32-jährige Abwehrchef von Bilbao kennt den französischen Fußball aus seiner Zeit in verschiedenen Jugendmannschaften gut. Erst 2021 erhielt er die spanische Staatsbürgerschaft und ist seitdem eine der Stützen der Furia Roja.

    Geschwindigkeit auf dem Flügel

    Auf dem Flügel haben die Spanier mit Pedro Poro einen Wirbelwind, der mit seinem Tempo stets gefährlich in den Angriff einsteigt und gegen Österreich sein erstes Länderspieltor erzielte. Wie ein dunkler Kopf auf der anderen Seite. Mark Cucurella lässt nichts schiefgehen, gibt aber vorne den entscheidenden Ton an. Neun der elf Turniertore fielen von links – kein Zufall.

    Auch auf französischer Seite wird nichts dem Zufall überlassen. Jules Kounde, privat bekannt für seine extravaganten Outfits, setzt auch auf dem Platz Trends. Der 26-Jährige ist ein absoluter Schlüsselspieler im System von Trainer Hansi Flick beim FC Barcelona und auch aus der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken. Andererseits nutzt der technisch versierte Außenverteidiger jeden Raum, um sich auf das französische Angriffsspiel einzulassen. Lucas Digne wirkt obskurer, ist aber wichtiger. Der 32-Jährige von Aston Villa verliert oft den Starfaktor des zweifachen Weltmeisters. Fälschlicherweise ist er der zweikampfstärkste Franzose dieser Weltmeisterschaft, er gewann 68 Prozent der Zweikämpfe.



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