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NEUE ANGRIFFE: Die USA stürzen sich wieder in den Krieg im Iran

    NEUE ANGRIFFE: Die USA stürzen sich wieder in den Krieg im Iran

    Und plötzlich bricht erneut Krieg aus. Das ist überhaupt nicht unerwartet. Die militärischen Spannungen zwischen den USA und Iran haben erneut dramatisch zugenommen. Nach heftigen gegenseitigen Raketen- und Drohnenangriffen gab Teherans Regierung bekannt, dass sie die strategisch wichtige Straße von Hormus wieder gesperrt hat. Infolgedessen stieg der Ölpreis. Erneut stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 3,3 Prozent auf 78,50 Dollar. Der Preis der US-Sorte WTI stieg um 3,4 Prozent auf 73,83 Dollar. Schifffahrtsdaten der Firma Kpler zeigen jedoch, dass am Sonntag nur sechs Schiffe die Route passierten. Bevor der Krieg Ende Februar begann, passierten täglich mehr als 130 Schiffe die Meerenge. Darüber hinaus haben die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben auch amerikanische Militäreinrichtungen im Persischen Golf – in Bahrain und Kuwait – erfolgreich angegriffen.

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    Die USA wollen davon nichts wissen. Sie sagen: Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geht weiter. Die Amerikaner prahlten unterdessen damit, iranische Luftverteidigungssysteme, Küstenradarstationen sowie Raketen- und Drohnenstandorte zerstört zu haben. Die USA sollen in drei Jahren insgesamt 300 iranische Ziele angegriffen haben.

    Kugeln prasseln auf Teheran ein

    Aus dem gegenseitigen Kugelhagel wird deutlich: Der Krieg ist noch nicht vorbei, der von US-Präsident Donald Trump versprochene Frieden ist noch nicht erreicht. Irans Chefunterhändler Mohammad Bakar Kalibaf schrieb auf der Social-Media-Plattform X: „Die Ära einseitiger Vereinbarungen ist vorbei. Wir haben Ihnen gesagt: Halten Sie Ihr Wort oder zahlen Sie den Preis. Die Realität holt Sie ein.“

    Die UNO ist vorsichtig. Generalsekretär Antonio Guterres äußerte sich besorgt über den „erheblichen Anstieg“. Eine Rückkehr zu umfassenden Feindseligkeiten hätte katastrophale Folgen für die regionale Sicherheit und die Weltwirtschaft. „Ich fordere Iran und die Vereinigten Staaten auf, unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.“

    Saul Kavonic, leitender Energieanalyst bei MST Markie, sagte voraus, dass die Ölpreise in den kommenden Tagen weiter steigen werden, bis die Angriffe aufhören. Jetzt ist also nicht genug Zeit zum Durchatmen.

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