...
Skip to content

Gibt es einen Dom vs. Köln-Faktor? St. Pauli hofft auf Fans gegen alte Freunde

    Gibt es einen Dom vs. Köln-Faktor? St. Pauli hofft auf Fans gegen alte Freunde

    Matthias Rasmussen (r.) wurde mit St. Pauli gegen Jamal Musiala und den FC Bayern an seine Grenzen aufgezeigt. Foto: Imago/De Fodi

    Gibt es einen Dom vs. Köln-Faktor? St. Pauli hofft auf Fans gegen alte Freunde

    Es kann der krönende Abschluss eines gelungenen Abends sein – oder auch völlig der Stimmung widersprechen: Wenn am Freitagabend um 22.30 Uhr das letzte Feuerwerk im Frühlingsdom gezündet wird, ist gerade das Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Köln im benachbarten Millerntor zu Ende. Und es gibt viel zu tun für Braun und Weiß.

    „Es wird ein sehr gutes Gefühl sein, wenn wir gewinnen, egal ob es ein Feuerwerk gibt oder nicht“, sagte Matthias Rasmussen am Dienstag. Für den Norweger, der im Winter Saint-Gilloise verließ, um zum FC St. Pauli zu arbeiten, ist das Festival noch Neuland und „cool! Man kann einige Karussells vom Spielfeld aus sehen“. Mit seinen Kindern ist er bereits am Heiligengeistfeld vorbeigekommen.

    Matthias Rasmussen ist in St. Pauli angekommen

    Doch auch ohne den Dom kam der 28-Jährige gut in Hamburg und beim FC St. Pauli an. „Mir gefällt es hier sehr gut“, erklärte der Mittelfeldspieler. „Bisher läuft es hier sehr gut für mich und meine Familie. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein, denn es war eine neue Herausforderung, ein neues Abenteuer.“ Natürlich sei es derzeit aus Tabellengründen hart, „aber ich mag diese Spiele mit hohem Druck. Es steht viel auf dem Spiel, das werde ich mein Leben lang nicht schaffen. Deshalb mag ich es.“

    Sie könnten auch interessiert sein an: Smith genervt, Saliakas abgewiesen

    Vor allem im Millerntor. „Ich liebe es, hier zu spielen“, schwärmt er. „Die Fans sind großartig.“ Die gleiche Erfahrung machten auch fünf seiner besten Freunde, die am vergangenen Samstag im St. Pauli-Stadion waren. „Es spielt keine Rolle, ob Bayern fünf Tore schießt, sie singen einfach weiter und unterstützen uns. Das gibt uns zusätzliche Stärke in engen Spielen, in denen es um etwas geht.“

    St. Pauls Matthias Rasmussen trifft sich wieder mit ehemaligen Kollegen

    Wie zum Beispiel am Freitag. Dann trifft Rasmussen auf einen alten Bekannten aus Saint-Gilloise. „Von Köln habe ich bisher nicht viel gesehen“, gab Kiezkicker zu. „Aber ich weiß, dass sie mit Alessio Castro-Montes einen Spieler haben, mit dem ich in Belgien gespielt habe. Er ist ein guter Spieler, der gerne kämpft und rennt.“ Derzeit befinden sich die beiden nicht in einem Austausch, doch Rasmussen will das ändern. „Ich werde ihm schreiben“, verkündete er.

    St. Pauli braucht die drei Punkte gegen Köln

    Aber bei allem Respekt und Anerkennung: Für freundschaftliche Beziehungen bleibt am Freitagabend keine Zeit. „Unsere Aufgabe wird es sein, ihnen zu zeigen, dass wir zu Hause spielen“, sagte Matthias Rasmussen und freut sich auf den letzten Anstoß, bei dem er auf einige Kellerkinder treffen wird. „Wir wissen, dass wir gegen diese Mannschaften gut spielen können. Wir wollen es in unseren Händen behalten und es trotzdem schaffen.“ Ob mit Feuerwerk. Oder ohne.

    Source link

    SEE ALSO  Morgenpost: 250 km/h gegen Ex-Monopolist ÖBB