In dieser Saison wurde viel über den Mangel an Nachwuchstalenten gesprochen, insbesondere im Speed-Bereich der Männer. Logische Konsequenz: Neuaufbau der gesamten Struktur im Unterbau der WM. Und der Europacup bekommt einen wichtigen Zuwachs im Herren-Trainerteam: Neben Günther Steiner, der bereits für den technischen Bereich (RTL und Slalom) zuständig ist, werden auch der ehemalige Damen-Cheftrainer Roland Essinger (Speed, Abfahrt und Super-G) und vor allem der dreimalige Olympiasieger Matthias Mayer, DRTL und Super-G-3-G, mit dabei sein. Als Entwickler künftiger WM-Teams tätig.
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„Die Kombination aus Erfahrung und neuen Impulsen im Trainerteam wird uns helfen, im Europacup den nächsten Schritt zu gehen und die jungen Spieler bestmöglich auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten“, sagte Männer-Cheftrainer Marco Pfeffer. Auch dafür ist die Neuausrichtung ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Im Idealfall wäre es sicherlich wünschenswert, dass diese Änderung in der Schweiz die gleiche Wirkung entfalten würde wie vor mehr als einem Jahrzehnt: Auch dort trainierte ein ehemaliger Weltklassefahrer, Franz Heinzer, im Europacup; Die Schweiz ist derzeit der Maßstab aller Dinge, insbesondere im Geschwindigkeitsbereich.
Völlig unerwartet beendete Meyer vor drei Jahren seine aktive Karriere und war nach einer gesundheitsbedingten Pause in den vergangenen beiden Saisons in beratender Funktion für die heimischen Nachwuchsskifahrer tätig. Nun soll er künftig wieder Top-Allrounder aus Österreich mitentwickeln. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Es ist mir wichtig, meine Erfahrungen aus dem Weltcup weiterzugeben und die Athleten auf ihrem Weg sowohl sportlich als auch persönlich zu unterstützen“, erklärte Carinthien, der kürzlich seine Trainerausbildung in Graz abgeschlossen hat.
Auch Asingar, der nach dieser Saison als Damen-Cheftrainerin zurücktritt, möchte dem Nachwuchs neue Impulse geben. Bereits vor ihrer Rückkehr zum ÖSV als Cheftrainerin der Frauen arbeitete die Kärntnerin in einem Schweizer Skiinternat für den Nachwuchs. „Der Europacup ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Weltcup. Unser Ziel wird es sein, die Athleten gezielt auf die Anforderungen der Geschwindigkeit vorzubereiten und ihnen die Sicherheit und Konstanz zu geben, die sie brauchen“, erklärt Essinger.
Am Weltcup-Feld wurden keine Änderungen vorgenommen
An der Struktur und den Trainern wird es beim Weltcup keine Änderungen geben: Andreas Evers (WC1), Werner Franz (WC2), Martin Kreisleitner (WC3) und Robert Füss (WC4) werden auch in der nächsten Saison die jeweiligen Trainingsgruppen betreuen, gab der Skiverband in einer Pressemitteilung bekannt.
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